OVB Rosenheim veröffentlicht 26.05.20

Bernauer Galerie mit Motto „Raum geben“ eröffnet+

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach langer Wartezeit konnten (von links) die Künstlerinnen Marah Strohmeyer-Haider, Moni Stein und Berit Opelt mit 
Kulturreferentin Michaela Leidel die Ausstellung in Bernau eröffnen. RE

 

Anfang März wäre bereits alles für die Eröffnung der neuen Galerie der Künstlerin Marah Strohmeyer-Haider fertig gewesen. Leider ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt – die Corona-Krise machte den geplanten Auftakt zunichte.

Bernau – Umso größer war die Freude der Künstlerinnen Berit Opelt, Moni Stein und Strohmeyer-Haider zusammen mit Kulturreferentin Michaela Leidel, als unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygienebestimmungen am vergangenen Sonntag eine Matinee im „kleinen Rahmen“ stattfinden konnte. „Ich will Raum geben für die Besucher, ebenso wie für Kunstschaffende, die sich mit Herzblut ihrer Lebensaufgabe widmen“, so Strohmeyer-Haider. „In Zeiten wie diesen, in denen nichts selbstverständlich ist, bekommen viele Begebenheiten eine ganz neue Wertigkeit – ein Treffen im Namen der Kunst ist wieder etwas sehr Besonderes!“

Die Galeristin entdeckte Opelt und ihr Werk auf den Sendlinger Kulturtagen in München. Die spontane Art der Künstlerin beeindruckte sie ebenso, wie ihre präzise Vorgehensweise bei der Vorbereitung der Mal- und Druckgründe und der folgenden Bearbeitung. In der Galerie wird unter anderem die Serie „Raben“ gezeigt: Hier liegt der Schwerpunkt auf einer Collage in Kombination mit Druck. Zwei lebendig wirkende Keramiken ergänzen diese Bilder.Eine erste Begegnung mit Moni Stein fand auf dem grenzübergreifenden Fest „Kunst am Baschtei“ statt. Die Offenheit der Künstlerin wird auch in den für die Galerie ausgewählten Arbeiten deutlich. Es werden Skulpturen und Collagen aus der Serie „Neue Wege“ gezeigt. Aus frühen Papierarbeiten bestehen die ausgestellten Collagen Steins, denen sie durch Zerstörung und Neuzusammenstellung einen völlig anderen Ausdruck verleiht.Das Galeriemotto „Raum geben“ hat Strohmeyer-Haider in einer Installation umgesetzt. Diese will Raum schaffen, der es erlaubt, sich seinen Träumen hinzugeben. Dabei können sich die Betrachter – imaginär in die vor Ort hängenden Kokons – zurückziehen und zur Musik von Sebastian Haider ihre Ideen reifen lassen. Die Ausstellung ist wie folgt zu besichtigen: Dienstag, Donnerstag und Freitag von 14 bis 18 Uhr, am Donnerstag zusätzlich von 10 bis 12 Uhr sowie an weiteren Terminen nach Vereinbarung unter Telefon 01 72/4 86 49 56. Am Pfingstsamstag, 30. Mai, ist die Ausstellung ein letztes Mal von 11 bis 14 Uhr geöffnet gle